Schlafstörungen können für betroffene Menschen extrem belastend sein: In der Nacht das hin-und-her-Wälzen, die Verzweiflung, das Grübeln, und tagsüber dann die Müdigkeit. Wichtigstes Kriterium für Schlafstörungen ist die fehlende Erholung durch den Schlaf. Dazu wiederum kann es auf ganz unterschiedliche Weisen kommen, häufig jedoch durch Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen und frühmorgendliches Erwachen.

Ursachen von Schlafstörungen

Es gibt zahllose Möglichkeiten, warum Menschen schlecht schlafen. Häufig gibt es nicht DIE eine Ursache, sondern viele verschiedene Faktoren, welche eine Rolle spielen. Diese können körperlicher oder mentaler Form sein. Ich möchte im Folgenden nur einige der möglichen psychischen Hintergründe für schlechtes Schlafen aufzählen:

  • Stress/Konflikte im Alltag
  • Ängste bezüglich des Schlafens:
    • Angst einzuschlafen
    • Angst nicht einzuschlafen
    • Angst die Kontrolle zu verlieren
    • Angst vor bestimmten Träumen/Bildern
  • Unregelmäßiger Schlafrhythmus
  • Ungünstige Schlafbedingungen
    • Das Schlafzimmer ist zu hell
    • Es herrscht eine zu große Lautstärke
    • Der Partner schnarcht oder bewegt sich viel
    • Sie gehen mit vollem Magen ins Bett
    • Sie schauen sich vor dem Schlafengehen aufwühlende Filme an
  • Traumata (Schlafstörungen sind ein mögliches Symptom einer posttraumatischen Belastungsstörung)
  • Belastende Träume

Therapie von Schlafstörungen

Ich möchte Ihnen gerne helfen, dass Sie bald wieder zu gesundem und erholsamem Schlaf finden. Dazu verwende ich in meiner Berliner Praxis vor allem die sehr effektiven Methoden Hypnose und EFT.

Im Folgenden möchte ich stichwortartig mögliche Therapieansätze auf der psychischen Ebene aufzeigen:

  • Arbeit an den großen Stressoren im alltäglichen Leben
  • Veränderung von Schlaf erschwerenden Verhaltensweisen.
  • Verbesserung der Schlaf-Umwelt.
  • Suche in Hypnose nach unbewussten Gründen für die Schlafproblematik.
  • Suggestionen in Hypnose für tiefen Schlaf geben, um eine entsprechende Haltung im Unterbewusstsein zu verankern.
  • Aufnahme einer Hypnosesitzung auf MP3 zum Anhören zuhause zum Einschlafen.
  • Bearbeitung der Ängste bezüglich des Schlafens.
  • Emotionale Neutralisierung eventuell zugrunde liegender Traumata.
  • Erlernung von Selbsthypnose– und Entspannungstechniken für besseres und schnelleres Einschlafen.
  • Bearbeitung von belastenden Träumen.
  • Bearbeitung von Grübelgedanken:
    • Bearbeitung der Belastung bzgl. des Grübelinhaltes.
    • Bearbeitung der Emotionen bzgl. des Grübeln selbst.
  • Aufspürung von Selbstvorwürfen und Transformation in eine hilfreiche Art der Selbstbeziehung.

Wirksamkeit von Hypnose bei Schlafstörungen

Hypnose ist ein wirksames Mittel zur Behandlung von Schlafstörungen. In der Expertise zur Beurteilung der wissenschaftlichen Evidenz der therapeutischen Hypnose, welches letztendlich zur wissenschaftlichen Anerkennung von Hypnotherapie in Deutschland führte, steht:

Bei Einschlafstörungen kann von einer guten Wirksamkeit der Hypnotherapie ausgegangen werden. Zwar wurden lediglich drei Studien zur Thematik angeführt, jedoch deuten sämtliche hier nicht erwähnten Studien in die gleiche Richtung. Ähnlich wie in der Studie von Woolfolk & McNulty (1983) scheint Hypnose hinsichtlich des langfristigen Therapie-Erfolgs anderen Therapieformen überlegen. Auch Grawe et al. (1994) gehen aufgrund der oben aufgeführten Studie von Reid (1981) von einer guten Wirksamkeit der Hypnotherapie bei Schlafstörungen aus. Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Dauer der jeweiligen Intervention (maximal sechs Sitzungen) als kurz einzustufen ist.

Prof. Dr. Revenstorf (Universität Tübingen).

Eine grafisch dargestellte Studie zur Behandlung von primärer Insomnie mit Hilfe von Hypnose finden Sie auf der Seite der Arbeitsgruppe Hypnotherapie um Prof. Dr. Dirk Revenstorf.